16.05. Bierbrauen mit den Judokas

Samstagmorgen 10:00h, zehn Judoka der Montag und Mittwochgruppen treffen sich zu einem besonderen Außentermin. Diesmal ist es nicht der sportliche Anreiz, sondern vielmehr die Neugier, die sie antreibt sich zusammen mit einem erfahrenen „Trainer“ auf unbekanntes Terrain zu begeben. Haben sie sich doch einem erfahrenen Bierbraumeister anvertraut, der sie in die Geheimnisse des Bierbrauens einführen soll.

So wird gleich, nachdem die Grundlagen des Bierbrauens erklärt wurden, dies in die Praxis umgesetzt. Jeder bekommt seine Aufgabe. Streng nach Brauprotokoll wird das Bier gebraut. Die Prozessphasen des Maischens werden unter den strengen Augen der Protokollführerin Wiebke eingehalten. Es soll doch ein gut schmeckendes Bier, mit kräftigem Schaum, einer goldgelben Farbe und vollmundigen, abgerundetem Geschmack dabei herauskommen. Da müssen Stefan, Joachim und Marius schon kräftig den großen Holzlöffel schwingen. Das Gerstenmalz soll ja nicht am Boden des Topfes anbrennen. Und Oliver muss ständig die Temperatur kontrollieren. Erst nach dem Abläutern und dem Kochen der Würze, wobei der Hopfen dazu gegeben wird, bleibt ein bisschen Zeit um auch andere Biere zu verköstigen.

Vorher aber eine kleine Stärkung. Dazu haben wir Leberkäse, Brötchen und Brezeln mitgebracht. Von Jessica aufgewärmt, wird hier die Grundlage für die Verköstigung der verschiedenen Biersorten aus aller Welt geschaffen. Vom Flensburger Pilsener über diverse Störtebecker Biere und India Pale Ale, Kilkenny, Maisel Chocolate Beer und Vienna Red, war auch selbst gebrautes Bier aus dem Februar dabei.

Inzwischen hat unser gebrautes Bier genügend gekocht. Nach dem Ausschlagen wurde die Stammwürze festgestellt. Satte 12,05% misst der Stab. Die nächsten Schritte (Gärung und Lagerung) werden bei unserem Braumeister stattfinden, da sie mehrere Tage in Anspruch nehmen. In ca. 4 Wochen sehen wir uns dann wieder zur Verköstigung.

Vielen Dank an Steven, der uns die Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt hat.